(Rechts-)sicherer Umgang mit aggressiven Bürgern

Schutzpakete als Fürsorgepflicht des Arbeitgebers

Dieses Seminar ist mir eine persönliche Herzensangelegenheit…

Der Schutz von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Kommunalverwaltungen sollte höchste Priorität haben. Hat er in der Realität häufig nicht. Wenn ich frage, wie die Fürsorgepflicht des kommunalen Arbeitgebers ausgestaltet ist, ob eine individuelle Gefährdungsbeurteilung getrennt nach Fachbereichen und die Implementierung eines gewaltfreien Arbeitsplatzes gegeben sind, gucke ich häufig in fragende Gesichter. Auch beim Punkt Rechte von Opfern, Zeugen und Beschuldigten erlebe ich, dass viele, leicht umsetzbare Sicherheitsaspekte fehlen, die in keinem Lehrbuch stehen.

Ich mache es an einem einfachen Punkt fest: Ein Mitarbeiter im Bürgerservice wird angegriffen, verteidigt sich im Rahmen der Notwehr und wird nunmehr vom Angreifer angezeigt, weil tatsächlich der Kommunalbedienstete den „Unschuldigen“ angegriffen habe. Wer zahlt in diesem Fall die Rechtsanwaltskosten? Der Kollege? Der Arbeitgeber? Ist dies grundsätzlich durch einen Ratsbeschluss geklärt? Oder: Ein Kollege soll als Zeuge vor der Polizei aussagen? Geht er alleine dort hin oder wird ein Zeugenbeistand gestellt? Nach dem Punkt „Recht“ erläutere ich ausführlich die Maßnahmen, die der Arbeitnehmer UND der Arbeitgeber umsetzen sollten.

Basisinformationen:

Dauer: 1 Tag
Standort: Bei Ihnen vor Ort
Vorkenntnisse: Keine Vorkenntnisse erforderlich.
Teilnehmerzahl: Maximal 14 Teilnehmer

In drei Blöcken (Recht, Pflichten des Arbeitgebers, Schutzmaßnahmen der Arbeitnehmer) erhalten Sie alle Informationen zum sicheren Umgang mit aggressiven Bürgern, um kurz-, mittel- und langfristig reagieren zu können.

Inhalte

Hier können Sie den Flyer für den Kurs „(Rechts-)sicherer Umgang mit aggressiven Bürgern“  herunterladen:

 

Download des Flyers (PDF-Dokument [60,1KB]